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One Way Segeln in Etappen von Lanzarote nach Sardinien (LAZO)

  • Überführungstörns - Meer Freude am Segeln

    One Way Meilentörns: Lanzarote - Madeira - Malaga - Mallorca - Sardinien

    Überführungstörns sind eher anspruchsvolle Segelreisen. In einer bestimmten Zeitspanne muss ein Ziel erreicht werden, vielleicht bei schwerem Wetter oder hohem Seegang. Bei diesen Segeltörns ist Teamarbeit gefragt, fließende Wachwechsel auf Nachtschlägen sind üblich, wobei die Sicherheit für Crew und Schiff immer an erster Stelle steht! Der Skipper trägt dabei die größte Verantwortung und ist Teamleiter. An Skipper und Crew werden während des Meilentörns hohe Anforderungen gestellt, deshalb sollte jedes Crewmitglied den Willen und die Lust zum aktiven Segeln haben und sich auf ein Abenteuer, über das man sich noch lange erzählen wird, einstellen.

    Alle Segeltörns starten am Sonntag(vor-)mittag nach einer gründlichen Einführung rund um Sicherheit und Seemannschaft. Nach einem schönen letzten gemeinsamen Freitagabend im Zielhafen, heißt es dann nach einer bzw. zwei Wochen am Samstagmorgen um 9:00 Uhr Abschied zu nehmen.
    Check in ist jeweils am Anreisetag (Sa.) um 18 Uhr, Check out (Sa.) um 9 Uhr.

    Lanzarote - Madeira (24.03. - 31.03.; ca. 350 NM)
    Von der schönen Marina Rubicon in Playa Blanca auf Lanzarote segeln wir auf den Atlantikwellen nach Madeira, der „Blumeninsel“. Circa drei Tage und drei Nächte werden wir auf See verbringen, um uns herum nur Wellen und Meer. Mit etwas Glück werden wir Wale und Delfine sehen. Die Nächte werden in Wachschichten eingeteilt, jeder wird gefordert und trägt Verantwortung. Natürlich haben wir am Bord moderne Technologie wie GPS, wir werden uns zusätzlich noch mit Seekarten und Navigationsbesteck beschäftigen. Durch die Praxis am Bord wird seglerisches Wissen und Können vertieft und gefestigt. Eine tolle Möglichkeit das Hochseesegeln kennenzulernen! Im Atlantik, etwa 40 NM nordöstlich von Madeira, liegt die portugiesische Insel Porto Santo (heiliger Hafen), bekannt für den neun Kilometer langen, weißen Sandstrand Campo de Baixo. Darüber hinaus ist der vulkanische Sand seit langem für die heilende Wirkung bei verschiedenen gesundheitlichen Problemen bekannt. Christoph Kolumbus lebte einige Jahre auf dieser Insel Porto Santo, deshalb befindet sich in Vila Baleira die „Casa de Colombo“, ein Kolumbus-Museum in dem Haus, das einmal von ihm bewohnt wurde. Dann heißt es wieder „Leinen los!“ und wir legen Kurs auf Madeira, unserem Zielort. Madeira ist die Hauptinsel des Madeira Archipels und wurde erst im 15. Jahrhundert entdeckt und als Etappenhafen für die Entdecker und Händler genutzt, die Segel setzten, um nach Asien oder Amerika zu reisen. Die Segelroute ist natürlich abhängig von Wind und Wetter, denn Sicherheit geht immer vor! Sollte uns der Wettergott nicht gar so hold sein, steuern wir direkt Funchal, Madeira an. Funchal ist die Haupstadt von Madiera und bietet eine wunderschöne Mischung aus Stadtbummel und Natur. Mit einer der Seilbahnen lässt sich schnell und bequem in die Berge hochfahren wo man eine tolle Aussicht über den Regenwald genießen kann. Wer sich nicht vor Geschwindigkeit fürchtet, kann sich traditionell auf den Straßen mit Korbschlitten wieder nach unten bringen lassen – ein richtig außergewöhnliches Erlebnis!

    Madeira - Malaga (31.03. - 14.04.; ca. 820 NM)
    Für die Strecke (Madeira-Málaga) sind 14 Tage eingeplant, es gibt bei dieser Reise ein paar „Puffertage“, die es uns erlauben, spontan auf Wetterverhältnisse und Änderungen zu reagieren und dennoch nicht unter Zeitnot zu geraten. Unsere längste Etappe startet in der Marina do Funchal auf Madeira. Madeira ist die Hauptinsel des Madeira Archipels und wurde erst im 15. Jahrhundert entdeckt und als Etappenhafen für die Entdecker und Händler genutzt, die Segel setzten, um nach Asien oder Amerika zu reisen. Die Insel ist aufgrund des vulkanischen Ursprungs von hohen bewaldeten Bergen, schroffen Abhängen und bizarren Gesteinsformationen aus erkalteter Lava geprägt. Nach einer gründlicher Einführung rund um Sicherheit und Seemannschaft verschwindet langsam hinter uns die Küste Madeiras und die kommende Tage und Nächte werden wir auf See verbringen. In den Nächten leuchtet uns der Vollmond das Meer an und verschafft eine traumhafte, mystische Atmosphäre. Nicht nur um Madeira, sondern auch vor Gibraltar ist Hochsaison für Wale, Delfine und Thunfische – vor Gibraltar stehen sogar die Chancen gut, dass wir Orcas zu sehen bekommen. Die Nacht wird in Wachschichten eingeteilt. Jeder wird gefordert und trägt Verantwortung. Wir erlernen das Navigieren mit Seekarte und Navigationsbesteck und erleben und genießen Hochseesegeln bei auch mal schwerem Wetter und hohen Seegang. Durch die Praxis an Bord erweitern wir unser seglerisches Wissen und Können enorm, bereits Erlerntes wird gefestigt und optimiert. Unser Weg führt uns durch die Straße von Gibraltar. Sie ist eine der meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt, sie wird täglich von 300 Handelsschiffen befahren. Wir werden also einige dicke Schiffe zu sehen bekommen und drücken uns die Daumen, dass wir das richtige Wetterfenster bekommen, um Gibraltar problemlos anlaufen zu können. Je nach Wünschen der Crew und den Wetterverhältnissen laufen wir das britische Überseegebiet Gibraltar an. Als Besonderheit in Europa ist Gibraltar der einzige Ort, an dem Affen in freier Wildbahn vorkommen. Da gezählte 125 Berberaffen auf dem Felsen leben, werden wir ganz sicher welche zu Gesicht bekommen. Als Alternativroute laufen wir Tanger an der marokkanische Nordküste an, eine Stadt, die nach den Legenden von Antaios, dem Sohn von Poseidon und Gaia, gegründet wurde. Die Stadt ist bekannt für eine Mischung aus afrikanischem Flair mit starken Einflüssen aus der Römerzeit. Lasst uns zusammen über den Markt in Medina (die Altstadt) stöbern oder gemeinsam die Herkulesgrotte erkunden. Unser Zielhafen Puerto Deportivo de Benalmádena, nähe Malaga, wurde 1995 von einem britischen Immobilienmagazin als „Beste Marina der Welt“ ausgezeichnet. An diesem außergewöhnlichen Ort verbringen wir gemeinsam den letzten Abend und die letzte Nacht eines wunderschönen, erlebnisreichen Segeltörns. Bei einem schönen Abschiedsfest werden wir am letzten Freitagabend die gemeinsam durchstandenen Abenteuer, die verbindenden Erlebnissen unseres wunderschönen, erlebnisreichen Segeltörns Revue passieren lassen.

    Malaga - Mallorca (14.04. - 28.04.; ca. 480 NM)
    Nicht weit von Malaga liegt die Marina Puerto Deportivo de Benalmádena. Mit einer auffallenden Architektur und Vielfalt an Restaurants, Shops und Cafés ist die Marina gut geeignet als Starthafen für unseren Törn. Die spanische Mittelmeerküste bietet eine sehr gute Infrastruktur für Segler, komfortable Marinas mit allen Versorgungsmöglichen befinden sich in gleichmäßigen Abständen entlang der Küste. An der Costa de Almería bestimmen viel Wind und Sonne das Seglerleben und wir segeln vor der grandiosen Kulisse des Naturparks Cabo de Gata, dessen Berge bis ans Meer reichen. Wir können den Ausblick auf bizarre Felsen und Steilwände genießen, die Felsenküste zwischen Villaricos und San Juan de los Terreros steht unter Naturschutz. Eine Verschnaufpause kann man sich in einem der reizvollen Fischerörtchen Agua Amarga, San Pedro oder San José gönnen. In den dortigen Cafés und Bars schmecken Tapas, Fischgerichte und ein kühler Wein! Das Meer ist kristallklar und perfekt zum Baden und zum Tauchen. Mit etwas Glück begleiten uns sogar Delfine auf unserer Reise. Cartagena (Region Murcia, Andalusien) ist eine historische Stadt, erbaut im Römischen Reich. Sie liegt in einer tiefen Bucht der Costa Cálida und hat heute einen der bedeutendsten Handelshäfen Spaniens und die größte Marinebasis am Mittelmeer. Cartagenas Altstadt mit seinen vielen historischen Bauwerken, Denkmälern und Museen lädt zu einem Spaziergang ein. Unser nächstes Etappenziel ist die wunderschöne Baleareninsel Ibiza. Der Hafen Ibizas (Puerto de Ibiza oder Marina Botafoch) ist direkt an Ibiza-Stadt gelegen und ermöglicht einen Bummel durch die Gassen der Altstadt, muss man erlebt haben! Nun geht es weiter Richtung El Arenal auf Mallorca. Der Hafen befindet sich am südöstlichen Ende der Baia de Palma („Bucht von Palma“) und war ursprünglich ein kleines Fischerdorf und Unterschlupf der Seefahrer mit dem eigenen südwestlich der Siedlung gelegen Hafen von Son Verí. Der Törn bietet eine abwechslungsreiche Reise mit der Möglichkeit mehreren Inseln und Häfen zu entdecken und erleben.

    Mallorca - Menorca (28.04. - 05.05.)
    (Strecke: El Arenal, Mallorca nach Mahón, Menorca; ca. 250 NM)
    Am Sonntagmittag nach einem gemütlichen Frühstück und einer gründlichen Einführung rund um Sicherheit und Seemannschaft starten wir von El Arenal, Mallorca. Die Küstengebiete Mallorcas sind sehr abwechslungsreich. An der Nordwestküste erstreckt sich ein gewaltiger Gebirgszug mit Steilküste, im Nordosten der Küste gibt es dagegen weite, offene Buchten mit langen Sandstränden. Die südliche Küste entlang finden sich zahlreiche Buchten mit Stränden, sichere
    Ankerplätze und bestens ausgerüstete Marinas. Menorca ist die nördlichste und zweitgrößte Insel der Balearen und bietet eine über 285 Kilometer lange abwechslungsreiche und spannende Segelkulisse. Zwei Regionen prägen Menorca, der nördliche Teil ist bergig und ländlich im Vergleich zu der Hügellandschaft im Süden. Das Landschaftsbild im Norden wird geprägt durch eine schroffe, zerklüftete Küste mit rötlich gefärbten Sandbuchten. Im Süden ist das Relief dagegen weicher und der Küstenverlauf geradliniger. Es gibt einige tiefe Schluchten, Pinienwälder und eine Felsküste, die von langen Sandstränden und goldsandigen Buchten unterbrochen wird. Auf der Insel gibt es zwei sichere Häfen, Mahón im Osten und Ciutadella im Westen. Darüber hinaus befinden sich entlang der Küste viele Buchten in denen man ankern kann. An der Ostküste gibt es die geschützte Bucht Cala D'Addaya, ein tiefer Landeinschnitt gesäumt von Pinien und bizarren Kalkfelsen. Eine andere sichere Bucht ist Cala Fornells, bei Unwetter ist sie der einzige Zufluchtsort an der gesamten Nordseite der Insel. Unser Zielhafen Mahón ist die Hauptstadt von Menorca und verfügt über den zweitgrößten Naturhafen der Welt, den Puerto de Mahón. Auf einem Felsplateau direkt am Meer thront die verwinkelte Altstadt mit ihren malerischen Gassen, idyllische Kirchen, wunderschöne Plazas. Gerade die Altstadt mit ihren imposanten Bauten ist immer wieder einen Besuch wert und lädt zu einem abwechslungsreichen Spaziergang ein.

    Menorca - Sardinien (05.05. - 12.05.; ca. 400 NM)
    Am Sonntagmittag nach einem gemütlichen Frühstück und einer gründlichen Einführung rund um Sicherheit und Seemannschaft starten wir von Mahón, Menorca. Wir fangen gleich mit der längsten Etappe in dieser Woche und steuern Alghero an. Zweieinhalb Tage und zwei Nächte werden wir auf See verbringen. Wir werden sehr viel Wasser sehen, andere Schiffe, Fische, Quallen, Delfine und mit Glück auch größere Wale. Die mittelalterliche Stadt Alghero, belegen an der Nordwestküste Sardiniens wird häufig als Juwel der Insel bezeichnet. Die Altstadt, die auf einem Felsvorsprung liegt, gehört zu einer der schönsten Sardiniens und wird von dicken Mauern umschlossen. Schmale Gassen und Steinstufen führen zu den Plätzen und Kirchen - der alte Stadtkern ist nicht groß und lässt sich in ein paar Stunden bewundern. Ausgeschlafen und bereichert mit neuen Eindrücken segeln wir nun weiter durch die Fornelli Passage, einem Durchlass zwischen der Nordseite der Isola Piana und der nördlich gelegenen Isola Asinara. Die Fornelli Passage erspart uns den langen Umweg um die Isola Asinara, verlangt uns aber haargenaue Navigation ab, denn die tiefste Stelle misst gerade mal 3 Meter und das bei 2 Meter Tiefgang. Tagesziel ist diesmal Stintino. Stintino ist eine kleine Gemeinde, welche 1885 von 45 Fischerfamilien der nördlich gelegenen Insel Asinara gegründet wurde und verfügt über einen kleinen hübschen Sporthafen. Nach einem stärkenden Frühstück geht es am nächsten Tag weiter zu unserem nächsten Etappenziel, welches ca. 65NM
    entfernt liegt. Es ist der malerische Altstadthafen Cala Gavetta auf der Isola La Maddalena im wunderschönen Naturschutzgebiet, dem La Maddalena Archipel. Ein Bummel durch die pittoreske Altstadt bietet sich an, hier gibt es einige schnuckelige Restaurants mit guter typisch sardischer Speise. Am Freitag segeln wir unseren Zielhafen an, die Marina di Olbia.

  • Die Segelyacht

    Dieser Segeltörn findet auf einer Dufour 43 Classic statt. Die Yacht bietet in 4 Doppelkabinen plus Salon eine reichhaltige Ausstattung zum Segeln und Leben für max. 6 Mitsegler und den Skipper. Sie hat gute und ausgewogene Segeleigenschaften und ist bei Fahrtenseglern sehr beliebt.

    (Änderungen und andere Zusatzyachten vorbehalten)

  • Die Anreise

    Bitte beachten Sie die unterschiedlichen Routen und Start-/Zielhäfen dieser Segeltörns:

    Sa. 24.03. - Sa. 31.03. Lanzarote - Funchal (Madeira)
    Sa. 31.03. - Sa. 14.04. Funchal (Madeira) - Malaga (Benalmadena)
    Sa. 14.04. - Sa. 28.04. Malaga - Mallorca (El Arenal)
    Sa. 28.04. - Sa. 05.05. Mallorca - Menorca (Mahon)
    Sa. 05.05. - Sa. 12.05. Menorca - Sardinien (Olbia)

    Ihre Fluganreise vermitteln wir Ihnen gerne auf Anfrage.

    Anreise Lanzarote
    Der Flughafen Lanzarote ist ca. 30 km von der Marina Rubicon im Süden der Insel entfernt. Wir empfehlen einen Taxitransfer.

    Anreise Funchal (Madeira)
    Der Crewwechsel erfolgt in der Marina do Funchal, die knapp 20 km vom Flughafen Madeira entfernt liegt. Vom Flughafen fahren halbstündig Busse nach Funchal.

    Anreise Malaga
    Der Crewwechsel erfolgt im Puerto Deportivo de Benalmadena nahe Malaga. Der Hafen liegt 25 km vom Flughafen Malaga entfernt und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn ca. 1 Std.) oder Taxifahrt (ca. 25 min.) zu erreichen.

    Anreise Mallorca
    Der Crewwechsel erfolgt in El Arenal nahe Palma de Mallorca. Der Hafen von El Arenal liegt 11 km vom Flughafen entfernt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Buslinie 21, 40 Minuten) oder Taxi (ca. 15 Min.) gut zu erreichen.

    Anreise Menorca
    Der Crewwechsel erfolgt in dem Puerto de Mahon. Der Hafen liegt 8 km vom Flughafen entfernt und ist mit Taxi (ca. 10 Min.) gut zu erreichen.

    Abreise Olbia
    Zielhafen ist Olbia. Der kurze Transfer zwischen dem Flughafen Olbia und dem Hafen (ca. 3 km) erfolgt mit dem Taxi in knapp 10 min.

    Alle Anreisen und Transfers auf eigene Kosten.

Windbeutel Reisen 12.12.2018