Napoleon, so sagt man, erkannte seine Heimatinsel an den intensiven Düften von Lavendel, Ginster, Zistrose, Myrte und Baumheide. Das Seegebiet zwischen Sardinien und Korsika ist für uns Segler besonders reizvoll: Mit den guten Westwinden steuern wir viele der kleinen und kleinsten Inseln an.
Unsere Törns starten und enden in Cannigione in der Bucht von Arzachena im Norden Sardiniens (in der Nähe von Olbia). An dieser »Costa Smeralda« haben wir den perfekten Ausgangspunkt: Unmittelbar vorgelagert ist das Maddalenen-Archipel mit tollen Ankerplätzen und dem wunderbaren Hauptort La Maddalena: die Karibik scheint zum Greifen nahe!
In der Straße von Bonifacio zwischen der Südküste Korsikas und der Nordküste Sardiniens herrscht oft eine Windstärke mehr als an den übrigen Küstenstreifen. Traumhaft für einen schnellen Segelritt. Bade- und Schnorchelpause machen wir an den Lavezzi-Inseln, einigen absolut idyllischen und navigatorisch anspruchsvollen Klippen (beliebtes Tauchrevier) zwischen Korsika und Sardinien.
An der Südspitze Korsikas, gegenüber Sardinien, fahren wir in den imposanten Naturhafen von Bonifacio ein. Die verwinkelte Altstadt auf dem hohen Kalksteinplateau ist einer der eindrucksvollsten Anblicke im Mittelmeer. Der Fels ist derart ausgewaschen, dass die Häuser darauf wie auf einem Balkon stehen.
Der Küstenstrich um Porto Vecchio im Südosten Korsikas bietet Seglern viele traumhafte Buchten zum Ankern und Baden. Der Ort selbst gilt als eine der typischsten korsischen Städte und liegt 70 m über dem Sportboot-Hafen in einer beeindruckenden Umgebung.
Besonders reizvoll, nicht nur wegen der wunderschönen Sonnenuntergänge, sind auch die unzähligen kleineren und größeren Buchten an der Südwestküste Korsikas.