Der Wind wird die Crew in aller Regel bis zu den Liparischen Inseln blasen. Cefalù ist berühmt: nicht nur wegen des weithin sichtbaren »Rocca«, einem mächtigen, den Ort berragenden Fels, sondern auch wegen seiner normannischen Kathedrale, der riesigen, in den Fels gehauenen Zisterne sowie der einzigartigen Häuserfront an der Küste. Der Ort bietet uns das richtige Ambiente, um in See zu stechen.
Wir finden an der Nordküste Siziliens malerische Hafenorte und eine eindrucksvolle gebirgige Landschaft. Zu dem Liparischen Archipel gehören die sieben bewohnten Inseln Lipari, Salina, Vulcano, Stromboli, Filicudi und Alicudi.
Die Entstehung dieser vulkanischen Inselgruppe, oft auch Äolische Inseln genannt, steckt voller Geheimnisse. Angeblich entstanden sie rein zufällig, als der wütende Gott des Feuers mit Felsbrocken um sich warf. Ein Spaziergang durch die Weinberge der als »Gemüsegarten« bekannten Insel Salina ist ein duftendes Erlebnis. Besonders interessant ist ein Ausflug zum Kraterrand auf Vulcano mit seinen heißen Schwefeldüften.
Es gibt nur wenig, das sich mit der Aussicht auf den aktiven Vulkan Stromboli, dem »größten Leuchtturm der Meere«, vergleichen lässt, wenn er den Nachthimmel rot erleuchtet. Auf Filicudi lädt die nach den Mönchsrobben benannte Grotte »del Blue Marino« zum Schnorcheln ein.
Die Entfernungen zwischen den Buchten und Häfen lassen sich gut in kleineren und größeren Etappen zurücklegen. So bleibt genügend Zeit zum Baden, Entspannen und natürlich zum Genießen der sizilianischen Weine und der verführerischen Küche.